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NUR AUF PERSÖNLICHE EINLADUNG
Wir feiern das über 10-jährige Jubiläum der MUNICH SPEECH® mit meinem ersten Gast in 2014, Bart van der Heide, dem damaligen Direktor des Kunstverein München und dem heutigen Direktor des Museion in Bozen. Zwölf erfolgreiche Jahre mit Gästen, wie Andrea Lissoni (Künstlerischer Direktor Haus der Kunst), Serge Dorny (Intendant Bayerische Staatsoper) oder Prof. Monika Schnitzer (Vorsitzende Sachverständigenrat Wirtschaft) und der Gründung der Behncke Gallery, liegen hinter mir. Bart van der Heide übernahm inzwischen im Juni 2020 das Amt des Direktors und wird über seine Visionen für das Museion in Bozen sprechen.
Bart van der Heide ist ein international anerkannter Kunsthistoriker und Ausstellungsmacher. Vor seinem Amtsantritt in Bozen war er 2015-2019 als Chefkurator des Stedelijk Museum in Amsterdam für das breite museale Angebot an Ausstellungen, Sammlungspräsentationen und Rahmenveranstaltungen verantwortlich. Von 2010 bis 2015 leitete Bart van der Heide den Kunstverein München, der unter seiner Direktion beträchtlich wuchs.
Van der Heide hat sich mit seiner neuen "RoadMap 2023" einiges vorgenommen und hält am eigenen Credo fest, dass ein Museum „mehr als die Summe seiner Ausstellungen“ sein sollte. Die Liste der angestrebten Zusammenarbeiten ist lang und auch an der Methodik eines autonom agierenden und Veranstaltungen schaffenden Museion Art Clubs hält man fest. So Bart: "Meine Hoffnung liegt im Museum, im allgemeinen Sinn: Ich habe Hoffnung für die Rolle des Museums in der Gesellschaft, für die Geisteswissenschaften. Wir sollen nicht alles empirisch und messbar und technisch bewerten. Wir sind Menschen und sollten uns damit befassen, was uns zu Menschen macht. Nicht: was mit uns konkurriert, in der Technologie, wie künstliche Intelligenz. Wir sind Menschen, haben Momente in denen wir produktiv sind, aber auch solche, in denen wir es nicht sind, in denen wir verletzlich sind. Das sind wichtige Werte, mit denen wir uns stärker identifizieren sollten. Wir sind keine Maschinen. Deswegen lege ich große Hoffnung in das System der öffentlichen Museen."
Wir stehen vor einem enormen Werte-Wandel und die Künstler:innen der aktuellen Ausstellung sehe ich als Seismograph unserer Zeit. "Mysterious Travels" beschäftigt sich mit Fragen der Identität (mit welchen Werten sollen wir uns identifizieren?) oder der spirituellen Reise zwischen Kulturen, u.a. mit Charmaine Poh (Singapur/Berlin), Deutsche Bank "Artist of the Year" 2025 und Villa Romana Preis 2026 (s. Silke Hohmann https://www.monopol-magazin.de...).
Mysterious Travels
15\. November 2025 - 31. Januar 2026
Jaemin Lee
Youngjun Lee
Charmaine Poh
Kun Su
Wang Zhibo
Im Kontext der Ausstellung werde ich mit Bart darüber sprechen, welche Themenkomplexe und kuratorischen Ausstellungskonzepte sein Museum attraktiv machen und welche künstlerischen Positionen Leitfiguren für ihn sind.
